Ketzels Mühle

Direkt am Fuße der Göltzschtalbrücke befindet sich eine Mühle, welche seit 1842 bis jetzt den Namen der Besitzerfamilie trägt.

Bereits im Jahre 1464 wird die Mühle urkundlich erwähnt. Erneuerungen sind aus den Jahren 1496, 1637 und 1840 bekannt. Vier Wasserräder lieferten danach 50 PS. Ab 1857 kam eine Brotbackfabrik mit zwei Backöfen hinzu. Der untenstehende Stich zeigt die Anlage im Jahre 1866.

1883 vernichtete ein Brand die Mühle. Das daraufhin errichtete, größere Gebäude geriet 1903 ebenfalls zum Raub der Flammen und wurde durch das jetzt noch stehende ersetzt. Seit 1991 ist die Ketzels Mühle ausser Betrieb.  

Noch heute kann man sich vor Ort über die Getreidemühle informieren. Nach Möglichkeit lassen sich alte Walzenstühle, eine Sackklopmaschine, altes Mühleninventar, darunter Mahlwerke und Turbinen, aber auch viele wissenswerte Informationen zum weltgrößten Steinbau-Viadukt besichtigen. In den Sommermonaten kann man sich in der Gaststätte und am im Imbiss der Familie Ketzel mit vogtländischen Spezialitäten stärken. 

Ketzels Mühle

Anschrift
Brückenstraße 6 B
08491 Netzschkau
Ansprechpartner
Herr Andreas Ketzel
Telefon
0 37 65/ 300 828
Fax
0 37 65/ 300 828
E-Mail
ketzelsmuehle(at)gmx.de

In einem Nebengebäude der Mühle befindet sich ein täglich ab 10.00 Uhr geöffneter Souvenirhandel - das "Vogtlandfenster". Hier können regionaltypische Souvenirs erworben werden, wie z.B.:

  • Postkarten, Faltblätter, Poster
  • Plauener Spitzen und Blaudrucke
  • Erzgebirgische Holzkunst
  • Likörspezialitäten

Auch Besucher, welche sich "nur mal umschauen" wollen, sind hier gern gesehen.
Am Fuße des großen Originals fertigt der Betreiber des "Vogtlandfensters" außerdem auf Anfrage maßstabsgerechte Modelle bzw. Bausätze der Göltzschtal- und Elstertalbrücke.

Telefon: 0 37 65 / 6 29 55