Handel und Gewerbe

FUTRON GmbH erhielt die Auszeichnung TOP-INNOVATOR 2016

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien werden jedes Jahr die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes ermittelt. Die Prüfung des Innovationsmanagements der Netzschkauer FUTRON GmbH brachte hervorragende Ergebnisse. Damit zählt das Unternehmen zu den Top-Innovatoren im Mittelstand.

Der Bürgermeister gratuliert zu dieser Auszeichnung und wünscht der FUTRON GmbH für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.  

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Die Entwicklung des Handels in Netzschkau

Den größten und entscheidenden Aufschwung in der Stadtentwicklung brachte der Zeitraum 1860 – 1900 als Industrie, Handel und Gewerbe Hochzeit hatten. Verbunden damit war der Anstieg der Bevölkerungszahl von 3369 Bürgern im Jahre 1860 auf 7426 Bürger im Jahre 1900. Dies hatte die Neuschaffung ganzer Straßenzüge und Stadtteile, vor allem oberhalb der Bahnlinie, an der Elsterberger Straße, das „Dichterviertel“ und später die Siedlung in der Nähe der Nema und oberhalb des Schützenhauses zur Folge.

Neben Handwerks – und Gewerbebetrieben siedelten sich Struktur bestimmende  Industriebtriebe der Textil – und Metallbranche an. Bis 1914 entwickelte sich aus dem Handwerkerdorf eine der bedeutendsten Industriestädte des Vogtlandes.

Tausende Menschen fanden in Netzschkau Arbeit und siedelten sich im Ort an. Sie überstanden zwei Weltkriege, die Inflationszeit und Wirtschaftskrisen. Auch nach dem zweiten  Weltkrieg brachten sie sich beim Wiederaufbau ein und legten den Grundstein für eine sich entwickelnde Wirtschaft.

Vorrangig in Textilbetrieben wie Vogtlandstoffe, Betriebe der Metallindustrie wie Nema u. v. a. Betrieben schufen sie Erzeugnisse, die im In – und Ausland Absatz fanden und Netzschkau zu Weltruhm verhalf.

Die Einführung der Marktwirtschaft ab 1989 hatte den fast vollständigen Zusammenbruch der Industrie und die Abwanderung tausender vorrangig junger Menschen zur Folge. Zahlreiche Kleinunternehmen und Dienstleistungsbetriebe, Geschäfte, Vereine gründete man neu. Dieselben tragen heute zur Aufrecherhaltung des öffentlichen Lebens bei und bieten Arbeit – und Betätigungsmöglichkeiten für die Menschen.